Zahnersatz
Absolut unsichtbar - perfekt integriert!
Wenn ein Zahn großflächig zerstört wurde, z.B. durch Karies oder ein Trauma, dann reicht eine Füllung häufig nicht aus, um den Zahn dauerhaft wieder herzustellen. Dann wird eine indirekte Restauration, wie z.B. eine Teilkrone oder eine Krone benötigt, um ihn in Form und Funktion, aber auch in seiner Ästhetik zu vervollständigen.
Gehen ein oder gar mehrere Zähne verloren, dann kann man diese je nach Umfang festsitzend oder herausnehmbar versorgen. Dabei bieten festsitzende Restaurationen, wie Brücken oder auf Implantaten fixierte Versorgungen einen deutlich höheren Komfort. Aber auch herausnehmbarer Zahnersatz kann einen befriedigenden Tragekomfort bieten. Insbesondere auf Teleskopen oder Stegkonstruktionen auf verbliebenen eigenen Zähnen oder Implantaten gestützter Zahnersatz kann eine sehr zufriedenstellende Lösung sein! Dabei muss herausnehmbarer Zahnersatz aber meist in gewissen Abständen unterfüttert werden, da sich der zahnlose Kiefer unter dem Prothesenlager langsam umbaut.
Wir beraten Sie gerne, welche Lösung für Ihren individuellen Fall am Besten geeignet ist!
Zahnersatz, den keiner sieht!
Unsere Expertise
ZA Valentin Scharpf hat sich in seiner Zeit als Zahnarzt in einer bekannten Zahnklinik in Ulm viel Wissen in den Bereichen Zahnersatz auf Implantaten, prothetischen Gesamtsanierungen und der implantologischen Sofortversorgung ("Feste Zähne an einem Tag") angeeignet.
Dr. Fridolin Meinert hat anfangs in der Klink für Zahnärztliche Prothetik der Universität Ulm gearbeite und sich hier sehr mit Kiefergelenksdiagnostik befasst. In der Praxis baute er dann seine Expertise in der digitalen Planung und Herstellung von Zahnersatz, der Perioprothetik und implantologisch-prothetischen Gesamtrehabilitationen aus.
Unsere Leistungen auf einen Blick
Ersatz verlorengegangener Zahnharztsubstanz durch Inlays, Teilkronen und Kronen
Ersatz von verlorenen Zähnen durch Brücken oder Implantatkronen
Perioprothetik: Die prothetische Versorgung gerade im parodontal vorgeschädigtem Gebiss, um parodontal angegriffene Zähne erfolgreich sehr lange zu erhalten!
Implantatprothetik: Bei Zahnersatz auf Implantaten kümmern wir uns sowohl um eventuell nötige Knochen- und Weichegewebsaugmentationen, das Setzen der Implantate als auch die prothetische Versorgung - alles aus einer Hand!
herausnehmbarer Zahnersatz: zur Verbesserung des Tragekomforts versuchen wir wann immer möglich, diesen auf eigenen Zähnen oder auf gezielt gesetzten Implantaten abzustützen
volldigitaler Workflow: Dank digitaler Röntgentechnologie, digitaler Abformung (ganz ohne Abdruckmasse), digitaler Kieferbewegungserfassung und Fotos können wir Behandlungen effizient planen und visualisieren noch bevor wir einen Zahn beschleifen. Bei größeren Versorgungen können wir Ihnen so das zu erwartende Endergebnis vorher in ihrem digitalen Avatar zeigen. Erst wenn SIe damit zufrieden sind, werden die eigentlichen Behandlungstermine geplant!
modernste CAD/CAM Technologie: Wir nutzen die neuesten Intraoralscanner, Planungs- und Konstruktionssoftware, 3D-Drucker und ein hochmodernes 5-Achs Frässystem, um effizient Ihren ästhetischen Zahnersatz in unserem Eigenlabor zu erstellen
Zusammenarbeit mit lokalen Partnern: Gerade wenn es um sehr große Sanierungen oder hochästhetische Versorgungen geht, arbeiten wir mit zahntechnischen Laboren aus der Region zusammen, mit denen wir bereits seit Jahren Erfahrung haben.
Ihre Vorteile
präzise Planung und Umsetzung dank volldigitalem Workflow
Langlebigkeit: wir sehen Probleme immer im Zusammenhang, d.h. wir erarbeiten zusammen mit Ihnen ein individuell auf Sie zugeschnittenes Gesamtkonzept, mit dem Ziel dass Sie Ihre Zähne und Ihren Zahnersatz möglichst dauerhaft erhalten können. Dabei achten wir nicht nur auf die Stabilität von Zähnen und Implantaten sondern auch die dauerhafte Gesundheit des Zahnhalteapparates, stabile Weichgewebsverhältnisse an den Restaurationen und eine gesunde Funktion der Kiefergelenke.
Ästhetik: Wann immer möglich und sinnvoll, versuchen wir Zahnersatz aus besonders ästhetischer Vollkeramik anzufertigen, damit er sich nicht von Ihren natürlichen Zähnen unterscheidet und das umliegende Zahnfleisch schont!
Digitaler Workflow
Von der Planung, über die Umsetzung bis hin zur Fertigung Ihres Zahnersatzes - bei uns erfolgen so gut wie alle Arbeitsschritte volldigital!
Intraoralscanner: Mit unserem Intraoralscanner der neuesten Generation fertigen wir schnell und würgefrei einen virtuelle Abformung Ihrer Zähne an - ganz ohne Abdruckmasse!
3D-Kiefergelenksvermessung: Wir können digital Ihre Kaubewegungen und Kiefergelenksfunktion erfassen und prüfen. Diese Informationen fließen insbesondere bei größeren Restaurationen in die Planung Ihres Zahnersatzes ein, damit die Versorgung sich sofort wie Ihre eigenen Zähne anfühlt und nicht beim Kauen stört!
Gesichtsscanner: Mit unserem Facescan fertigen wir einen virtuelles Abbild Ihres Gesichtes an und können Ihnen dann in Ihrem digitalen Avatar verschieden Zahnformen anprobieren.
Digital Smile Design: Anhand aller digital erfassten Informationen wird ein digitaler Avatar erstellt, in dem nach Ihren individuellen ästhetischen Parametern die Form und Ästetik Ihres Zahnersatzes geplant werden kann.
Moderne Fertigungsmethoden: Dank unserer hochmodernen 5-Achs-Fräsmaschine können wir allen möglichen Materialien bearbeiten und hochpräzise Ihren Zahnersatz anfertigen.
Sie interessieren sich für unsere Vorstellung von digitaler Zahnheilkunde? Dann lesen Sie hier mehr:
Eigenlabor
In unserem, mit neuesten Technologien ausgestattetem Eigenlabor fertigen wir Ihren neuen Zahnersatz. Besonders Einzelzahnrestaurationen und Brücken lassen sich so schnell und ästhetisch hochwertig herstellen.
Unser Labor ist augestattet mit CAD-Software (Computer Aided Design), einer hochmodernen 5-Achs-Fräse und auch einem 3D-Drucker, mit dem wir Zahnmodelle drucken.
Partnerlabore
In komplexen Fällen oder wenn allerhöchste ästhetische Perfektion gefordert ist, arbeiten wir mit regionalen zahntechnischen Meisterlaboren zusammen, mit denen wir bereits mehrere Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit gesammelt haben und von denen wir wissen, dass die Ergebnisse hervorragend werden.
Zum Einen kooperieren wir mit dem Dentallabor Götsch aus Ravensburg:
Zum Anderen arbeiten wir auch mit dem Dentallabor Grau in Ulm
Zahn verloren?
Das ist kein Weltuntergang!
Einzelzahnrestauration
Wenn ein Zahn durch Karies, ein Trauma oder durch Abnutzung ausgedehnt geschädigt wird, dann können, je nach Umfang des Zahnhartsubstanzverlustes, verschiedene Arten von indirekten Einzelzahnrestaurationen indiziert sein:
Inlay: Inlays sind Einlagerestaurationen, die früher aus Gold und heute meist aus Vollkeramik gefertigt werden. Sie sind für kleinere bis mittlere Defekte gedacht und kommen in Zeiten moderner Adhäsivechnik immer seltener zum Einsatz, da diese Defekte mit sauber gelegten keramikverstärkten Füllungen ähnlich gut und oft minimalinvasiver restauriert werden können, bei deutlich geringeren Preisen.
Teilkrone: Umfasst der Defekt auch einen oder mehrere Zahnhöcker, die durch die Restauration ersetzt werden, dann spricht man von einer Teilkrone. Das Überkuppeln strukturell geschwächter Höcker sorgt für deren Stabilisierung gegenüber Druck- und Scherkräften. Auch nach Wurzelkanalbehandlungen kommen häufig Teilkronen zum Einsatz, um den Zahn, dessen Stabilität durch die Wurzelkanalaufbereitung und den meist nicht unerheblichen kariösen Defekt meist sehr beeinträchtigt ist, in Form, Funktion und Widerstandsfähigkeit wieder herzustellen.
Krone: Bei sehr ausgedehnten Defekten wird ein zirkuläres Beschleifen des Zahnes notwendig, er wird dann sozusagen von allen Seiten durch die Restauration ummantelt.
Veneers sind hauchdünne Verblendschalen aus Keramik. Sie werden v.a. dazu genutzt, Form- und Stellungsfehler der Frontzähne zu korrigieren. Dabei wird die Zahnhartsubstanz äußerst minimal und substanzschonend im Zahnschmelz beschliffen.
Overlays/Tabletops: Sind die Kauflächen der Seitenzähne durch Bruxismus, Abrasion oder Erosion abgenutzt, dann kommt es zu einem Absenken der vertikalen Relation zwischen Ober- und Unterkiefer. Um die Bisshöhe und Bisslage wieder zu korrigieren, wird die Form der Kauflächen mit Keramikschalen rekonstruiert.
Bei allen Einzelzahnrestaurationen legen wir Wert darauf, minimalinvasive Versorgungsmöglichkeiten zu finden, um möglichst viel Zahnhartsubstanz zu schonen und zu erhalten. Wir beraten Sie gerne!
Brücken
Gehen ein oder auch mehrere Zähne verloren, dann kann man diesen festsitzend mit einer Brücke versorgen.
Bei einer konventionellen Brücke werden die, die Lücke begrenzenden Zähne zirkulär beschliffen, ähnlich wie bei einer Krone, nur dass die Brücke aus drei, aus einem Stück bestehenden, Anteilen besteht: den zwei kronenähnlichen Anteilen, die auf den beschliffenen Nachbarzähnen befestigt werden und dem Teil, der den fehlenden Zahn in der Lücke ersetzt.
Bei gesunden Nachbarzähnen empfiehlt sich häufig ein Implantat mit Implantatkrone, um den Zahn in der Lücke zu ersetzen. So muss man keine gesunde Zahnsubstanz beschleifen, denn das Beschleifen des Zahnes geht auch immer mit einem gewissen Risiko einer Pulpaschädigung einher und jeder Restaurationsrand ist eine potenzielle Retentionsnische für Bakterien (egal wie sauber und glatt er poliert wurde) und daher kann sich hier Karies bilden!
Im Frontzahnbereich kann bei naturgesunden oder nur wenig gefüllten Zähnen auch eine s.g. Klebebrücke eine tolle Versorgung sein. Diese besteht aus einer vollkeramischen Nachbildung des zu ersetzenden Zahnes mit einem Flügel, welcher von palatinal (Rückseite) an einen der beiden Nachbarzähne geklebt wird. Der Zahn, an dem die Brücke befestigt wird, wird an seiner Rüchseite minimal beschliffen, um die Auflagefläche für den Klebeflügel herzustellen. Klebebrücken werden insbesondere bei Jugendlichen eingesetzt, die einen Frontzahn verlieren, z.B. durch ein Trauma. Da sich der Kiefer noch sehr lange im Wachstum befindet (manchmal bis zum 25. Lebensjahr!), sollte in dieser Zeit noch kein Implantat gesetzt werden. Dann ist die Klebebrücke eine hervorragende, ästhetische und funktionelle Lösung, um die Lücke über die Jahre hinweg zu versorgen, bis ein Implantat möglich ist!
Implantatkronen und -brücken
Zur Versorgung von Lücken kommen, insbesondere dann, wenn die Nachbarzähne gesund sind oder nur wenig ausgedehnte Füllungen aufweisen, am besten Implantate zum Einsatz.
Die Versorgung einer Lücke mit Implantaten hat folgende Vorteile:
kein unnötiges Beschleifen gesunder Zahnsubstanz
Auf den ersten Blick hört es sich vielleicht komisch an, dass das Setzen eines Implantates weniger invasiv sein soll, als das Beschleifen der Nachbarzähne für eine Brücke. Dabei muss aber bedacht werden, dass durch das Beschleifen des Zahnes ein deutlich höheres Risiko für eine Schädigung des Zahnnervs (Präparationstrauma) entsteht, welche meist eine Wurzelkanalbehandlung nach sich zieht. Außerdem entsteht durch die Brückenversorgung ein Restaurationsrand, der im Vergleich zur glatten Schmelzoberfläche immer eine Retentionsnische für kariogene Bakterien darstellt, so dass sich unter der Brücke Karies bilden kann. Diese Punkte können die dauerhafte Überlebenswahrscheinlichkeit des Zahnes deutlich reduzieren! Die korrekte Indikation und entsprechende Pflege vorausgesetzt, kann das Implantat eine für Jahrzehnte toll funktionierende Versorgung sein!
Erhalt des lokalen Knochenvolumens
Muss ein Zahn entfernt werden, dann kommt es in den Wochen bis Monaten nach der Zahnentfernung zu starken Umbauprozessen im Knochen, dem s.g. Remodeling. Die Folge ist ein deutlicher Volumenverlust von Hart- und Weichgewebe im zahnlosen Bereich, der Kieferkamm wird deutlich schmaler. Dadurch können Lücken unter Brücken entstehen, in denen sich Nahrung einbeißen kann. Auch eine späteres Implantat benötigt dann oftmals einen Knochenaufbau. Gerade bei Sofortimplantationen, d.h. wenn ein Zahn minimalinvasiv entfernt wird und in der selben Sitzung das Implantat gesetzt wird, kann das Knochenvolumen größtenteils erhalten werden.
einfachere Reinigung
Brücken sind häufig etwas kompliziert zu reinigen, da man auch die Unterseite des Brückengliedes mit reinigen sollte. Dafür gibt es zwar spezielle Zahnseide und andere Instrumente, die in der Anwendung aber doch Übung erfordern. Gerade bei Einzelzahnimplantate entfällt dieses Problem, da Sie diese einfach und wie gewohnt, so wie die restlichen Zähne auch, mit Zahnbürste und Zwischenraumbürstchen/Zahnseide reinigen können.
Nicht jeder Zahn muss durch ein Implantat ersetzt werden! Fehlen mehr als zwei Zähne in einer Zahnlücke, dann bietet sich eine implantatgetragene Brücke auf zwei Implantaten an, diese hat eine ebenso hohe Überlebenserwartung, aber ist schonender für den Geldbeutel.
Sie wollen mehr zu Implantaten wissen? Dann schauen Sie auf unserer Implantologie-Seite vorbei!
Implantatprothetik
Grundsätzlich besteht eine implantatgetragene Krone aus drei Anteilen: dem Implantat selbst, dem Abutment, das die Krone trägt und der künstlichen Zahnkrone.
Konventionell wird das Abutment mit einer Innenschraube auf dem Implantat befestigt und die Krone dann auf dem Abutment zementiert. Dabei können aber kleine Zementreste in das, das Implantat umschließende, Gewebe gelangen und hier eine Entzündung verursachen, die zu Knochenabbau am Implantat führen kann (Periimplantitis).
Wir verwenden daher, wann immer möglich, okklusal verschraubte Restaurationen. Dabei werden die Krone und das Abutment noch im Labor verklebt und dann im Mund mit einer Innenschraube auf dem Implantat befestigt. Das Loch in der Kaufläche, das benötigt wird, um an die Innenschraube zu kommen, wird dann mit zahnfarbenem Kunststoff verschlossen. Durch dieses System hat man gleich mehrer Vorteile: Es entstehen keine Zementreste, das Risiko für Periimplantitis wird reduziert und man kann die Krone einfach entfernen, falls dies nötig sein sollte.
Feste Zähne an einem Tag
Das Konzept "Feste Zähne an einem Tag" ist für die Fälle gedacht, in denen keine Zähne mehr vorhanden oder keine Zähne mehr erhaltungswürdig sind. Die nicht erhaltungswürdigen Zähne werden dann entfernt und im selben Eingriff erfolgt das Setzen der Implantate. Imgleichen Zuge wird auf den gesetzten Implantaten in der Regel eine festsitzende provisorische Brücke befestigt. Diese dient als Provisorium, bis die Wundheilung abgeschlossen und die Implantate knöchern eingeheilt sind.
Nach wenigen Monaten der Einheilung wird die definitive ästhetishche Versorgung eingegliedert.
Dieses Verfahren ist besonders für Angstpatienten geeignet, da die Anzahl an notwendigen Eingriffen auf einen Termin reduziert wird und man von Beginn an sicher Lachen, Sprechen und auch Essen kann.
Es erfordert eine akribische Vorplanung, präzise OP-Technik und saubere Organisation, um diese Eingriffe erfolgreich umzusetzen. Klingt spannend?
Perioprothetik
Die Perioprothetik befasst sich klassischerweise mit der prothetischen Versorgung parodontal behandelter Zähne, um diese lange zu erhalten. Inzwischen ist aber auch immer mehr das Zusammenspiel zwischen der Restauration und dem umliegenden Weichgewebe in den Fokus gerückt, mit dem Ziel bei allen prothetischen Versorgungen eine optimale und langzeitstabile "Rot/Weiß-Ästhetik" zu erreichen.
In sanierungsbedürftigen Gebisse lassen sich meist mehr Zähne erhalten als es auf den ersten Blick erscheint! Meist sind die Zähne nicht nur kariös, sondern auch parodontal vorgeschädigt, d.h. der Knochen und das Zahnfleisch haben sich um den Zahn herum zurückgezogen. Durch eine erfolgreiche Parodontitistherapie lässt sich meist ein Großteil der Zähne retten, allerdings bildet sich das Zahnfleischniveau nicht zurück!
Dabei haben erfolgreich parodontologisch behandelte Zähne bei entsprechender Nachsorge die gleiche Überlebenswahrscheinlichkeit wie Implantate! Aufgrund der komprimittierten Weichgewebsverhältnisse ist ihre ästhetisch-prothetische Rehabilitation aber eine Herausforderung, die sehr gute Kenntnisse über das Interface zwischen der Restauration und dem Zahnhalteapparat voraussetzt. Auch eine minimalinvasiv-chirurgische Weichgewebsoptimierung kann nötig sein.
Lesen Sie hier mehr zu unserem parodontologischen Therapiespektrum:
Herausnehmbarer Zahnersatz
Es gibt eine Vielzahl verschiedener Arten von herausnehmbaren Zahnersatz. Hier finden Sie eine Übersicht über die gängigsten:
Klammerprothesen: Wie der Name schon sagt, halten Sie über Klammern an den noch verbliebenen Zähnen. Dabei können die Klammern aus Draht gebogen sein, was bei konventionellen Interimsprothesen meist der Fall ist. Aus Stahl gegossene Gerüste und Klammern kommen bei den definitiven Modellgussprothesen zum Einsatz, die auch Teil des Kassenkataloges sind.
Totalprothesen: Wenn keine Zähne mehr vorhanden sind kommt die Totalprothese als Kassenleistung ins Spiel. Sie ist komplett schleimhautgetragen, d.h. sie liegt wie ein Schneeschuh auf dem Gaumen, bzw. Kieferkamm und hält allein durch die Saugkräfte, die beim leichten Einsinken in das Zahnfleisch entstehen und durch das Zusammenspiel der Lippen- und Wangenmuskulatur. Der Tragekomfort kann ausreichend sein, ist aber oftmals auf Dauer nicht ganz zufriedenstellend.
Teleskopprothesen: Sie sind eine tolle Option, wenn noch ein paar Restzähne vorhanden sind. Diese sollten allerdings strategisch günstig verteilt sein, um die Prothese gut abzustützen! Die Zähne werden dann für so genannte Teleskopkronen beschliffen, d.h. auf dem Zahn wird eine Primärkrone zementiert, die in ein genau passendes Sekundärteil in der Prothese passt. Die Prothese hält dadurch durch Friktion auf den Primärkronen, ähnlich wie wenn man zwei Becher zusammensteckt. Der Tragekomfort ist für eine herausnehmbare Arbeit sehr gut! Ist die Prothese im Mund, dann ist die Ästhetik auch recht gut, wenn die Prothese herausgenommen wird, dann sieht man die meist metallfarbenen Kronen auf den Restzähnen.
Stege: Auf mindestens zwei Zähnen wird ein, aus einem Stück gefertigtes, Werkteil befestigt, das aus drei Abschnitten besteht. Die Kronenanteile werden auf den beiden Zähnen zementiert und sind durch den Steganteil verbunden. In der Prothese ist ein auf den Steg passendes Sekundärteil integriert, das auf den Steg geklippt wird. Der Tragekomfort ist bei einem Steg schon deutlich besser als bei einer Totalprothese, bei zwei und mehr Stegen ist der Komfort sogar mindestens so gut wie bei einer Teleskopprothese! Allerdings ist die häusliche Reinigung des Steges etwas schwieriger.
Implantatgetragene Prothesen: Sowohl Stege als auch Teleskope sind mit Implantaten möglich und bieten hier einen sehr guten Tragekomfort! Durch Implantate hat man den Vorteil, dass man Implantate auch an die Position setzen kann, an der sie die beste Prothesenabstützung leisten können - das wird als strategische Pfeilervermehrung bezeichnet. Mit s.g. Lokatoren kann versucht werden, den Halt einer Totaltprothese zu verbessern, dabei kommen auf die Implantate kleine Kugelköpfe, auf die die Prothese mit Gummiknöpfen gedrückt wird. Die Gummieinsätze müssen aber regelmäßig gewechselt werden, da sie recht schnell ausleiern.
Da sich der Knochen und das Weichgewebe (Prothesenlager) unter dem Prothesensattel zeitlebens verändert, müssen alle Arten von herausnehmbaren Zahnersatz in regelmäßigen Abständen unterfüttert werden, um einen akzeptablen Sitz zu gewährleisten!