Parodontologie

Die Lehre des Zahnhalteapparates

Das Gebiet der Parodontologie befasst sich mit der Gesundheit des Zahnhalteapparates, also des Zahnfleisches, des Knochens , der die Zahnwurzel umgibt und der parodontalen Fasern , die den Zahn im Knochen verankern.

Die Parodontologie ist ein wichtiger Grundpfeiler der Zahnerhaltung und eines unserer absoluten Spezialgebiete!

Mundgeruch , Lockerung der Zähne, Zahnfleischrückgang oder eine " Auseinanderfächern " der Zähne können Anzeichen einer Parodontitis sein.

Sie denken, sie könnten eine Parodontitis haben und befürchten deshalb Zähne zu verlieren? Dann lassen Sie sich von uns beraten!

Parodontologie ist unser Steckenpferd!

ZA Valentin Scharpf hat viele Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Parodontologie unter Dr. Axel Schröder, einem bekannten Parodontologen und Implantologen gesammelt

Dr. Fridolin Meinert hat mit einem Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) zusätzlich das Studium zum MSc. "Parodontologie und Implantattherapie" absolviert und dieses mit Auszeichnung abgeschlossen. Deshalb wird er von der DGParo im Kreis Ravensburg als Experte für parodontale Erkrankungen empfohlen! (mehr)

DentalhygienikerInnen sind speziell für den Bereich Parodontitistherapie und -aufklärung ausgebildete Zahnmedizinische Fachangestellte. Dieser Abschluss ist der höchste, den man als ZFA im Bereich Prophylaxe und Hygiene erreichen kann!

Mit Anke Rosenstiel haben wir eine sehr versierte und erfahrene Dentalhygienikerin an unserer Seite, die als aktives Mitglied der DGDH (Deutsche Gesellschaft für DentalhygienikerInnen) und der DGParo (Deusche Gesellschaft für Parodontologie) immer auf dem aktuellen Stand für die Gesundheit Ihres Zahnhaltapparates ist!

Unsere ZFA Aygül Erdogan ist zwar noch jung, aber hat nach Abschluss ihres Fachabiturs beschlossen, sich in unserer Abteilung für Parodontologie um die Mundgesundheit unserer PatientInnen zu kümmern und hat deshalb mit dem dualen Studium BSc. "Dentalhygiene" begonnen, das sie in zwei Jahren abschließen wird!

Parodontale Diagnostik und -therapie

Therapie von Mundgeruch (Halitosis)

minimalinvasive , chirurgische Parodontitistherapie

zahnerhaltende Chirurgie an parodontal komprimittierten Zähnen (Odontoplastik: Hemisektion, Wurzelamputation)

regenerative Parodontalchirurgie

Weichgewebschirurgie an Zähnen und Implantaten bei starkem Zahnfleischrückgang (Rezessionsdeckung)

Behandlung von Zahnfleischwucherungen und anderen parodontalen Erkrankungen

moderne Ausstattung (Behandlungen mit Lupenbrille, OP-Mikroskop, spezielles minimalinvasives Instrumentarium etc.)

Behandlung auf Spezialistenniveau dank langjähriger Erfahrung und spezieller Weiterbildungen!

geschulte und erfahrene MitarbeiterInnen

Die von der DGParo empfohlene Praxis im Landkreis Ravensburg!

Parodontitis

Der Begriff "Parodontitis" beschreibt die entzündliche Veränderung des Zahnhalteapparates, der das Zahnfleisch und den Knochen sowie den Faserapparat um die Zahnwurzel herum umfasst. Parodontose, wie die entzündliche Erkrankung im Volksmund heißt, ist inzwischen eine wirkliche Volkskrankheit geworden und gilt als eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat eine Entzündung des Zahnfleisches, die mit zunehmendem Alter, aber immer häufiger auch schon bei jungen Erwachsenen, auf den Zahnhalteapparat übergreift und zu einem Abbau des Knochens und der Fasern an den Zahnwurzeln führt - die Folge sind Zahnfleischrückgang, Zahnlockerungen und schließlich Zahnverlust.

Grundlage für die Entstehung einer Parodontitis sind verschiedene Bakterien, von denen einige ganz natürlich auch in der Bakterienflora der gesunden Mundhöhle vorkommen, hier allerdings keine große Rolle spielen. Früher dachte man, dass es durch mangelnde Mundhygiene zu einem Wachstum der Bakterien kommt. Heute weiß man, dass es durch verschiedene Faktoren (die Bandbreite ist groß, u.a. Hyperglykämie, Diabetes, Nikotinkonsum, Stress, genetische Veranlagung u.v.m.) zu einem Lebensvorteil für die "bösen" Bakterien kommt. Diese nehmen überhand und die "guten" Bakterien geraten ins Hintertreffen. Aus der einst in Symbiose mit dem Körper lebenden Bakterienflora ist ein dysbiotischer "schlechter" Biofilm geworden.

Dieser Biofilm, eine Schmierschicht, in der sich die Bakterien vor äußeren Einflüssen schützen, wächst in die Zahnfleischtasche hinein, wo er am wenigsten für Mundhygienemaßnahmen zugänglich ist. Die Bakterien geben Toxine und Abfallstoffe ab, die dem Knochen und dem Zahnfleisch direkt schaden können oder aber Zellen der Immunabwehr aktivieren, welche daraufhin Enzyme (s.g. Proteasen) abgeben, die die Bakterien bekämpfen sollen. Leider sind die Bakterien in ihrem Biofilm so gut geschützt, dass die Enzyme keinerlei Auswirkung auf sie haben. Die nun im Gewebe umherschwirrenden Enzyme triggern ihrerseits Zellen des Knochenabbaus (Osteoklasten), welche nun beginnen, den Knochen um den Zahn abzubauen.

In Folge entsteht eine immer tiefer werdende Zahnfleischtasche, in der sich der bakterielle Biofilm noch besser festsetzen kann - ein echter Teufeskreislauf!

Mit der Zeit mineralisiert der Biofilm und bildet eine dem Zahnstein ähnliche, harte Substanz auf der Wurzeloberfläche - das Konkrement.

Parodontitis und Allgemeinerkrankungen

Eine Parodontitis ist oftmals eng mit systemischen Erkrankungskomplexen wie z.B. Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vergesellschaftet und begünstigt deren Entstehung. Auch mit neurologischen Erkrankungen, z.B. Demenz, wird Parodontitis inzwischen in Verbindung gebracht. All diese Erkrankungen beinhalten ähnliche Signalkaskaden und teils die selben entzündlichen Botenstoffe und scheinen sich daher gegenseitig zu beeinflussen. Im Falle der Parodontitis werden diese entzündlichen Signalwege als Reaktion auf die bakterielle Dysbiose ausgelöst.

Eine gesunde Bakterienflora im Mund ist daher genauso wichtig, wie die Gesundheit Ihrer Darmflora!

Ein gesunder Mund beeinflusst damit positiv Ihre Allgemeingesundheit - umgekehrt hat ein gesunder Lebenswandel mit ausgewogener Ernährung und Sport einen ebenso guten Einfluss auf Ihre Mundgesundheit.

Wackelige Zähne & Zahnfleischrückgang?

Nicht mit uns!

Parodontitistherapie

Abhilfe schafft nur die mechanische Reinigung der Wurzeloberfläche unterhalb des Zahnfleisches durch den Zahnarzt mit Ultraschallspitzen und speziellen Instrumenten, den s.g. Küretten. Diesen Therapieschritt nennt man auch die "geschlossene" Kürettage, da hierfür keine Schnitte oder Nähte nötig sind. Eine lokale Betäubung empfiehlt sich aber dennoch.

Ziel dieser Behandlung ist es, den die Bakterien schützenden Biofilm zu zerstören und die Bakterien so auch für die körpereigene Abwehr zugänglich zu machen. Bei besonderes schweren Fällen kann auch eine zusätzlichen Antibiotikagabe notwendig sein, um den Bakterienbefall zusätzlich zu bekämpfen. Diese kann aber nur in Kombination mit der Reinigung der Wurzeloberfläche und der damit verbundenen mechanischen Zerstörung des Biofilms funktionieren, da die Bakterien im Biofilm so gut geschützt sind, dass die 1000-fach höhere Antibiotikakonzentration notwendig wäre, um ein Bakterium im Biofilm zu töten, im Vergleich zu einem frei umhertreibenden Bakterium.

Im Anschluss werden die Zahnfleischtaschen mit antibakterieller Lösung gespült, um auch in der Tiefe sitzende Bakterien zu erwischen. Abschließend wird ein desinfizierendes Gel auf der Wurzeloberfläche aufgetragen, um ein Nachwachsen der Bakterien zu verhindern.

Chirurgische Parodontitistherapie

Da die geschlossene Parodontitistherapie rein taktil und nicht unter Sicht erfolgt und manche Zahnwurzeln so geformt sind, dass man mit den Instrumenten nicht alle Flächen erreichen kann, ist es manchmal notwendig, in einem so genannten parodontalchirurgischen Eingriff, das Zahnfleisch sanft von der Wurzeloberfläche zu lösen, die Wurzeln unter Sicht zu reinigen und im Anschluss alles wieder an Ort und Stelle fein säuberlich zu vernähen. Einen solchen Eingriff kann man mit regenerativen Maßnahmen kombinieren, denn in einigen Fällen ist es, eine entsprechende Expertise vorausgesetzt, sogar möglich knöcherne Defekte bis zu einem gewissen Grad wieder zu regenerieren (regenerative Parodontalchirurgie). Diese Eingriffe werden bei uns ausschließlich mit Vergrößerungshilfen wie Lupenbrille oder Mikroskop durchgeführt, um auch feine, schwer einsehbare Stellen gereinigt zu bekommen und eine optimale Heilung zu erreichen.

Für den langfristigen Erhalt eines Zahnes nach der Parodontitistherapie ist es notwendig, dass dieser für die häuslichen Mundhygienemaßnahmen zugänglich gemacht wird. Gerade bei mehrwurzeligen Zähnen stellt der Bereich zwischen den Wurzeln (Furkation) häufig eine Retentionsnische für bakteriellen Biofilm dar und erhöht damit das Risiko einer erneuten parodontalen Schädigung in diesem Bereich. Hier wird oftmals eine Umformung des Zahnes oder gar die Entfernung einer seiner Wurzeln notwendig, damit dieser Bereich zu Hause effizient gereinigt werden kann - diesen Eingriff bezeichnet man auch als Odontoplastik.

Unterstützende Parodontitistherapie

Nach einer erfolgreichen Parodontitistherapie schließt sich eine zweijährige Nachsorgephase. In den Terminen werden die Zähne von Belägen befreit und die Zahnfleischtaschen gemessen. Die Werte werden mit den vergangenen Sitzungen verglichen, um einen Überblick über die Entwicklung des Heilungsverlaufes zu bekommen. Noch aktive Taschen werden nochmals gereinigt und desinfiziert, so dass mit jeder Sitzung immer weniger aktive Resttaschen übrig sind. Unsere Dentalhygienikerinnen unterstützen und motivieren Sie dabei auch immer wieder beim Erreichen der Ziele in der häuslichen Mundhygiene.

Die Häufigkeit dieser Kontrolltermine hängt von Ihrem individuellen Parodontitisrisiko und vom Schweregrad der Parodontitis ab. Durch diese konsequente Nachsorge bekommen wir die meisten parodontalen Erkrankungen ohne einen chirurgischen Eingriff in den Griff!

Das Weichgewebe -

unsere Leidenschaft!

Mukogingivalchirurgie

Zahnfleischrückgang an Zähnen (Rezession) und auch an Implantaten wird ebenfalls zu den parodontalen Erkrankungen gezählt, wobei hier eher seltener eine Parodontitis Ursächlich ist. Meist ist die Ursache eine zu dünne Knochenschicht zwischen dem Zahnfleisch und der Zahnwurzel. Wird hier mit zu viel Druck geputzt oder die Zähne kieferorthopädisch zu weit bewegt, kommt es zu einem Rückgang des Knochens. Und da das darüberliegende Zahnfleisch meist ebenfalls zu dünn ist, zieht es sich zusammen mit dem Knochen zurück - die Folge sind freiliegende Zahnhälse bis hin zu entblößten Anteilen der Zahnwurzel. Neben der ästhetischen Beeinträchtigung kommt es am Zahn häufig zu sehr unangenehmen Schmerzen bei Kälte, Säure und auch mechanischen Reizen. Am Implantat führt ein Mangel an Gewebevolumen häufig zu einer Entblößung der grauen Implantatschulter, die dann unschön durch das Zahnfleisch schimmert. Das kann gerade im Frontzahnbereich sehr störend sein.

Da der verlorene Knochen in diesen Fällen nicht wieder nachwächst, hilft nur die Deckung der Rezession, indem man das benachbarte Zahnfleisch atraumatisch mikrochirurgisch mobilisiert und über die freigelegte Stelle bewegt (Rezessionsdeckung). In der Regel kombiniert man diesen Eingriff mit einer Verdickung des Weichgewebes, um die Situation zu stabilisieren und einer erneuten Rezession entgegenzuwirken. Hierfür wird meist am Gaumen minimalinvasiv Bindegewebe entnommen und mikrochirurgisch unter das mobilisierte Zahnfleisch über die entblößte Wurzeloberfläche vernäht. Um die filigranen Gewebe nicht zu schädigen kommen für solche Eingriffe extrem feine Mikronähte zum Einsatz, die ohne entsprechende Vergrößerungshilfen wie Lupenbrille oder Mikroskop, mit bloßem Auge fast nicht zu erkennen sind.

Schleimhaut- und Bindegewebstransplantat

Auch beim Aufbau von verlorengegangenem Weichgewebe ist körpereigenes Gewebe der Goldstandard, da es immunologisch als körpereigen erkannt wird und voll ist mit gewebebildenden Zellen und Wachstumsfaktoren.

Dabei unterscheidet man zwischen freien Schleimhauttransplantaten, bei denen das Schleimhautepithel zusammen mit den direkt darunterliegenden Schichten von Bindegewebe transplantiert wird, und s.g. Bindegewebstransplantaten, die ausschließlich Bindegewebe umfassen.

Beide Arten der Gewebetransplantation erfüllen unterschiedliche Zwecke und für beide gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Modifikationen in der OP-Technik. Die typischen Entnahmestellen für Bindegewebstransplantate sind der Gaumen und der Tuber (Bereich hinter dem letzten Oberkieferbackenzahn).

Die Entnahme erfolgt i.d.R. in örtlicher Betäubung, da der Bereich sehr gut zu betäuben ist! Auch die Abheilung erfolgt meist komplikationsfrei und ist am ehesten damit zu vergleichen, als hätten Sie sich den Gaumen an einem richtig heißen Stück Pizza verbrannt.

Als Alternative zum Eigengewebe können Kollagenmatritzen auf der Basis tierischen Kollagens verwendet werden, die meist porcinen (vom Schwein) Ursprungs sind. Dabei schneiden sie auf Dauer nicht so gut ab wie das körpereigene Gewebe, da sie u.a. nicht so volumenstabil und deutlich weniger biologisiert sind! Sie kommen daher dann zum Einsatz, wenn bewusst auf die Entnahme eines Transplantats verzichtet werden soll, oder wenn die Gewebemenge nicht ausreicht, um den Defekt zu decken.

Periimplantitistherapie

Kommt es zum entzündlichen Abbau des Knochens an Implantaten, dann wird dies als Periimplantitis bezeichnet. Dabei wird die <Implantatoberfläche von Bakterien besiedelt, die an der rauen Oberfläche gut anheften können und hier festes Konkrement bilden. In der Folge bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen, die den Bakterien ein gutes Milieu zum Wachsen bieten und mit zunehmendem Knochenabbau zieht sich das Zahnfleisch zurück. Die Implantatwindungen liegen dann frei und Plaque haftet an.

Um den Knochenabbau zu stoppen und einen Implantatverlust zu verhindern, muss eine Periimplantitistherapie erfolgen. Diese umfasst folgende Schritte:

Reinigung der Implantatoberfläche: Die Implantatoberfläche und die Gewinde werden mechanisch von Konkrement und bakteriellen Belägen befreit. Dies erfolgt i.d.R. mit Titanbürstchen. Vielversprechende moderne Verfahren sind die elektrochemische Dekontamination und eventuell auch die Verwendung von Lasern.

Glätten freiliegender Gewindegänge: Freiliegende Gewindegänge des Implantates, können mit der häuslichen Mundhygiene nicht hygienisch sauber gehalten werden. Daher werden sie geglättet und poliert, damit dieser Bereich reinigbar wird und keine Anheftung neuer Bakterien möglich ist.

Defektaufbau: Je nachdem, wie der, durch den Knochenabbau entstandene, knöcherne Defekt geformt ist, lässt er sich mit Eigenknochen oder auch mit Knochenersatzmaterial zu einem gewissen Grad rekonstruieren.

Eine Periimplantis ist ein ernstzunehmendes Risiko bei Implantaten! Sie ist die Hauptursache für Implantatverlust. Deshalb sollten sowohl von zahnärztlicher Seite, aber auch von Patientenseite aus, alle präventiven Maßnahmen getroffen werden, um eine Periimplantitis zu vermeiden.

Eine Gesunde Lebensweise, regelmäßige Nachsorge und Prophylaxe und sehr gute häusliche Mundhygiene liegen in Ihrer Hand.

Die gewissenhafte Implantation, das stabile Weichgewebemanagement und die korrekte prothetische Versorgung nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist unsere Aufgabe!

Vergrößerungshilfen

Wir operieren immer mit Lupenbrillen mit einer Mindesvergrößerung mit 4,5-fachem Faktor.

In besonders schwer einsehbaren, filigranen Bereichen, in denen es auf jedes Detail ankommt, nutzen wir unser OP-Mikroskop, das uns eine homogene, coaxiale Ausleuchtung und eine bis zu 20-fache Vergrößerung liefert.

So entgeht uns kein Detail, denn man kann nur behandeln, was man auch sieht!

Mikrochirurgie

Wir verwenden bei allen operativen Eingriffen spezielles mikrochirurgisches Instrumentarium. Diese Instrumente sind sehr filigran und so konzipiert, dass sie das Gewebe kaum traumatisieren.

Damit lässt sich viel feiner arbeiten als mit Skalpellen, Raspatorien etc. in Standardgröße!

Zudem verwenden wir ausschließlich sehr feine bis extrem feine Nähte, je nach Indikation. Das atraumatische Fadenmaterial ist extra gewebeschonend.

Als Nahtgrößen kommen bei uns meist 5-0, 6-0 und 7-0 zum Einsatz. Dabei ist 7-0 besonders dünn und 5-0 der dickste Faden den wir verwenden. Zum Vergleich 5-0 Faden hat in etwa den Durchmesser eines dicken menschlichen Haares!

Dadurch werden die Gewebe während des Eingriffs nicht unnötig traumatisiert, die Heilung wird beschleunigt und die Narbenbildung minimiert.

Eigenbluttherapie

Um die Weichgewebsregeneration und Wundheilung zu unterstützen eignet sich die Eigenbluttherapie besonders gut.

Direkt vor dem Eingriff nehmen wir Ihnen Blut ab, welches in einer Zentrifuge in verschiedene Fraktionen separiert wird.

Durch schonende Zentrifugation des Blutes werden die Blutbestandteile isoliert, die besonders förderlich für die Wundheilung sind, z.B. Fibrin, Blutplättchen, Wachstumsfaktoren etc.

Aus der gewonnen festen Phase dem s.g. festen plättchenreichen Fibrin (solid PRF) lassen sich Membranen und Clots formen, die über die Wunde gelegt werden können.

Mit speziellen Zentrifugenröhrchen lässt sich auch flüssiges plättchenreiches Fibrin (=liquid PRF) gewinnen. Dieses eignet sich bestens, um Weichgewebe oder Zahnfleischtaschen zu unterspritzen.

Keine Lust auf Zahnverlust?

Dann vereinbaren Sie Ihren Vorsorgetermin!