Endodontie
Die Lehre des Zahninneren
Um Zahnschmerzen zu behandeln kann die moderne Endodontie viel mehr als nur Wurzelkanalbehandlungen und "Nerven ziehen"! Wir beschäftigen uns mit der Gesundheit der Pulpa, also des Nerven- und Gefäßgeflechts im Inneren des Zahnes.
Falls möglich, versuchen wir auch bei tiefer Karies oder nach einem Zahntrauma durch moderne, evidenzbasierte Maßnahmen die Vitalität der Pulpa zu erhalten - hierzu gehören z.B. die Pulpenüberkappung mit biokeramischen Zementen oder die Vitalamputation entzündeter Nervanteile, so dass der Rest der Pulpa lebendig bleibt.
Und wenn doch mal eine Wurzelkanalbehandlung nötig wird? Dann können wir mit unserem OP-Mikroskop auch feinste Strukturen im verzweigten Wurzelkanalsystem erkennen und effizient reinigen. Die sauberen und desinfizierten Wurzelkanäle werden dann mit thermoplastischen und biokeramischen Füllungsmaterialien abgedichtet und versiegelt, um eine Wiederbesiedelung mit Bakterien zu verhindern.
Dank spezieller Instrumente, die uns ein minimalinvasives Arbeiten im Wurzelkanal ermöglichen, meistern wir auch komplexe Behandlungen, wie Perforationsdeckungen, Entfernung frakturierter Instrumente und die Revision alter, undichter Wurzelfüllungen.
Auf den Zahn gefühlt!
Unsere Expertise
Dr. Fridolin Meinert hat lange in einer Praxis mit dem Schwerpunkt mikroskopische Endodontie gearbeitet und hier viel Erfahrung in der Wurzelkanalbehandlung unter dem OP-Mikroskop gesammelt und auch einige Fortbildungen in diesem Bereich absolviert. In seiner Weiterbildungszeit an der Klinik war die zahnärztliche Traumatologie einer seiner weiteren Schwerpunkte.
ZA Valentin Scharpf hat einige Jahre als Allgemeinzahnarzt gearbeitet und sich hier einen großen Wissensfundus im Bereich der Zaherhaltung aufgebaut.
Unsere Leistungen auf einen Blick
Vitalerhaltung des Zahnnervs (Pulpotomie, Vitalamputation)
Traumatologie - Behandlung aller Arten von Zahnunfällen!
Wurzelkanalbehandlung unter dem OP-Mikroskop
Revisionsbehandlung insuffizienter Wurzelfüllungen
Fragmententfernung von frakturierten Instrumenten
Perforationsdeckungen mit biokeramischen Zementen
Therapie externer und interner Resorptionen
apikale Chirurgie (Wurzelspitzenresektion) mit OP-Mikroskop
Ihre Vorteile
Zahnerhalt an erster Stelle mit biokompatiblen Materialien
moderne Ausstattung (Behandlungen mit Lupenbrille, OP-Mikroskop, spezielles Instrumentarium zur Wurzelkanaldesinfektion etc.)
maschinelle Aufbereitung mit drehmomentbegrenzten und hochflexiblen Feilensystemen gewährleistet die gründliche Aufbereitung auch stark gekrümmter und irregulärer Kanalanatomien
Digitale Volumentomographie mit speziellem Endomodus ermöglicht eine, auf einzelne Zähne beschränkte, 3D-Bildgebung - somit können wir auch komplexe Kanalsysteme röntgenologisch darstellen, um alle Kanäle zu finden und aufzubereiten
OP-Mikroskop zur Darstellung auch kleinster Strukturen
elektrometrische Längenbestimmung zur präzisen Abmessung der Kanallänge
Die Pulpa
Die Pulpa, die man allgemeinhin als "Zahnnerv" kennt, ist das feine Geflecht aus Nervenfasern, Bindegewebe und Blut- und Lymphgefäßen im Inneren des Zahnes. Die Gefäß- und Nervenversorgung tritt durch das s.g. "Foramen apicale" in das Wurzelkanalsystem ein und erstreckt sich bis in die Pulpenkammer, die "Nervhöhle" im Inneren der Zahnkrone.
Das Wurzelkanalsystem im Inneren der Zahnwurzel ist häufig fein verzweigt und oft liegen auch Verbindungen zwischen den Kanälen (Konfluationen) oder auch atypische Kanalabzweigungen (akzessorische Kanäle) vor.
Ist die Gefäß- und Nervenversorgung der Pulpa intakt, so nennt man sie "vital" - die Vitalität testet man übrigens indem man z.B. etwas kaltes an den Zahn hält, ein vitaler Zahnnerv spürt die Kälte (Vitalitätsprobe). Eine vitale Pulpa versorgt die im Inneren des Zahnes aktiven Immunzellen und Odontoblasten mit Nährstoffen. Die Odotoblasten sind Zellen, die zeitlebens Zahnhartsubstanz im Zahninneren bilden können. Dadurch können sie die Pulpa zeitweise vor schädlichen Einflüssen (Noxen), wie z.B. Karies schützen, indem sie eine Schutzbarriere aus Hartsubstanz zwischen der Noxe und der Pulpa aufbauen.
Pulpitis
Die Pulpitis ist die Entzündung des Zahnnervs, und ein Hauptgrund für Zahnschmerzen. Hier unterscheidet man zwischen einer reversiblen und einer irreversiblen Form. Wie der Name schon sagt, kann sich die reversible Pulpitis durch entsprechende Therapie zurückbilden und die Pulpa kann dann vital erhalten werden. Hierbei muss man die Ursache herausfinden, diese therapieren und gegebenenfalls auch die Pulpa mit vitalerhaltenden Maßnahmen unterstützen.
Die Ursachen für eine Pulpitis können ganz unterschiedlich sein:
Die wohl häufigste Ursache ist eine tiefe Karies, die nah an den Zahnnerv heranreicht und diesen dadurch reizt. Aber auch beim Beschleifen des Zahnes, z.B. für eine Vollkrone aber auch bei tiefen Füllungen kann der Nerv gereizt werden, daher sollte immer Wert auf eine substanzschonende und minimalinvasive Präparation geachtet werden.
Nach einem Zahntrauma kann es ebenfalls zu einer Pulpitis kommen.
Eine durch eine Parodontitis verursachte Entzündung der Gewebe an der Zahnwurzel kann sich ebenfalls bis an die Wurzelspitze ausbreiten und über das Foramen apicale auf die Pulpa überspringen (Paro-Endo-Läsion)
Durch die Entzündung des Zahnnervs kommt es zu einem vermehrten Bluteinstrom in den Gefäßen der Pulpa und dadurch zu einer ödematösen Schwellung der Pulpa. Da die Pulpa rundherum von harter Zahnsubstanz umgeben ist, kann sich durch die Schwellung ein recht hoher Druck aufbauen, der starke, pochende Zahnchmerzen verursacht. In diesem Stadium ist die Pulpitis dann meist irreversibel und die Pulpa schon nicht mehr zu retten. Die Blutzufuhr zur Pulpa wird durch den Druck abdrückt. Damit versiegt die Nährstoffzufuhr für die Zellen und es kommt zum Absterben des Zahnnervs (Pulpanekrose).
Die apikale Osteolyse
Das abgestorbene Pulpagewebe ist ein ideales Nährmedium für Bakterien, die durch Karies, Risse oder Undichtigkeiten in Restaurationen nun in das Zahninnere vordringen können, da durch das Absterben der Pulpa auch keine Zellen der Immunabwehr mehr in das Zahninnere gelangen können, um die Bakterien zu bekämpfen. Die Bakterien können sich also unkontrolliert im Wurzelkanalsystem vermehren. Die Abfallprodukte, die die Bakterien produzieren, gelangen aus dem Foramen apicale in das Gewebe außerhalb der Zahnwurzel und triggern hier die Immunabwehr - in Folge sammeln sich Immunzellen um die Wurzelspitze herum an, da sie durch die mangelnde Blutversorgung nicht mehr ins Zahninnere gelangen können. Sie geben Enzyme ab, die eigentlich die Bakterien bekämpfen sollen, aber gleichzeitig auch langsam den Knochen um die Wurzelspitze herum auflösen, was im Röntgenbild als s.g. Osteolyse sichtbar wird.
Das ist ein chronischer Entzündungsprozess der sich Monate bis sogar Jahre ziehen kann, in denen sich an der Wurzelspitze eine größere Zyste bilden kann. Aber da der "Nerv" bereits abgestorben ist, spüren Sie in dieser Zeit keine Schmerzen, sondern haben vielleicht ab und an ein "komisches" Gefühl im Bereich der Wurzelspitze.
Erst wenn die Immunabwehr mal geschwächt oder abgelenkt ist, z.B. bei einer Erkältung, können Bakterien aus dem Wurzelkanal in das Gewebe um die Wurzelspitze herum gelangen. Immunzellen "fressen" die Bakterien dann und es entsteht Eiter. Da der Eiter sich innerhalb des Knochens nicht gleich ausbreiten kann, entsteht Druck und damit Schmerzen! Hier entstehen die Zahnschmerzen häufig beim Aufbeißen, da der Zahn dabei in den entzündeten Bereich gedrückt wird. Oft lässt sich der Schmerz auch schon im Bereich der Wurzelspitze lokalisieren, besonders dann, wenn es zur Eiterbildung kommt.
Der Abszess
Der Eiter bahnt sich seinen Weg und bricht durch den Knochen unter die Schleimhautoberfläche. Es kommt zu einer schmerzhaften Schwellung erst am Zahnfleisch oder Gaumen, ein Abszess ist entstanden.
Der Abszess kann sich dann ausbreiten, typisch ist die "dicke Backe", also die Ausbreitung in die Wange. Neben der Schwellung sind eine Rötung und Überwärmung typische Anzeichen. Bewegt sich der Abszess in Richtung Rachen oder über den Unterkieferrand in Richtung Hals, dann kann die Situation bedrohlich werden und eine stationäre Einweisung erforderlich machen!
Daher gilt: Bei einer beginnenden Schwellung, Abgeschlagenheit oder Fieber sollten Sie sich sofort in Ihrer Zahnarztpraxis vorstellen!
Endodontie -
Eine Wissenschaft für sich!
Wurzelkanalbehandlung
Ist die Pulpa irreversibel geschädigt oder bereits abgestorben, dann hilft nur die Entfernung des Pulpagewebes und die Reinigung und Desinfektion des Wurzelkanals im Rahmen einer Wurzellkanalbehandlung:
Die klassische Wurzelkanabehandlung hat die mechanische Reinigung und Entfernung des infizierten Wurzelkanaldentins zum Ziel. Hierfür wurden früher kleine Feilen verwendet, mit denen die Kanalwand "abgeschabt" wird. Die Aufbereitung erfolgte rein manuell so gut es eben ging. Verzweigungen der Wurzelkanäle, in denen sich auch Bakterien festsetzen, können so nicht aufbereitet werden. Da die Bestimmung der Länge des Wurzelkanals nur grob anhand eines Röntgenbildes möglich war, wurden Kanäle häufig zu lang aufbereitet und die Gewebe an der Wurzelspitze durch die Feilen verletzt. Gekrümmte Kanäle werden durch diese starren Feilen häufig perforiert. Dies alles sind Gründe, warum konventionelle Wurzelkanalbehandlungen auch keine sehr hohen Überlebensraten aufweisen!
Ganz anders sieht es mit modernen Wurzelkanalbehandlungen aus! Heutzutage ist Endodontie ein echter High-Tech-Bereich! Das OP-Mikroskop ermöglicht es uns, auch feinste Details und Verzweigungen des Wurzelkanals zu erkennen. Eine aseptische Arbeitsweise unter Kofferdam verhindert das Einbringen von Bakterien aus dem Speichel während der Behandlung. Elektrometrische Längenmessung ermöglicht eine präzise Bestimmung der Arbeitslänge, so dass es nicht mehr zu Überinstrumentierung kommt. Maschinell gesteuerte drehmomentbegrenzte Systeme mit extrem flexiblen Feilen ermöglichen auch die Aufbereitung stark gekrümmter Kanäle und minimieren das Risiko von Feilenbruch. Mit filigranen diamantierten Ultraschallspitzen lassen sich auch feine Strukturen präparieren. Speziell aktivierte Spüllösungen desinfizieren die Wurzelkanäle auch in den abgeschiedenen Winkeln und Verzweigungen. Durch thermoplastische Füllmaterialien gelingt ein dichter Verschluss des Wurzelkanalsystems auch bei irregulären Kanalverläufen.
Revisionsbehandlung
Bei undichten Wurzelkanalfüllungen und auch bei insuffizienter Restauration des Zahnes (z.B. undichte Kronen oder Füllungen) kommt es meist zu einer sekundären bakteriellen Besiedelung des Kanalsystems. Das ist häufig bei alten und schnell durchgeführten Wurzelkanalbehandlungen zu beobachten. Aber auch bei sauber durchgeführten Wurzelkanaltherapien kann es in sehr seltenen Fällen passieren, dass in einer mikroskopisch kleine Nische bei einer komplexen Kanalanatomie trotz ausführlicher Desinfektion einzelne Bakterien überleben und sich vermehren können!
Bei einer Revision wird das alte Füllmaterial entfernt. Da dieses oftmals sehr fest sein kann und auch um eine restlose Entfernung zu ermöglichen gibt es spezielle Revisionsfeilen. Häufig müssen auch im Wurzelkanal verankerte alte Stiftaufbauten entfernt oder frakturierte Feilen geborgen werden, was den Aufwand zusätzlich erhöhen kann. Oftmals wurden nicht alle Anteile des Kanalsystems bei der ersten Wurzelkanalbehandlung aufbereitet oder auch Kanaleingänge nicht gefunden, so dass ihre Aufbereitung nun erfolgen muss. Im Anschluss erfolgt die ausführliche Desinfektion des Kanalsystems. Zum Schluss werden die Kanäle bakteriendicht gefüllt.
Eine nach modernsten Standards durchgeführte Wurzelkanalbehandlung hat beim ersten Versuch eine Erfolgswahrscheinlichkeit von über 90 %! Bei einer sauber durchgeführten Revisionsbehandlung liegt sie bei über 80 %. Eine Wurzelspitzenresektion liegt bei etwas über 70 %. Daher sollte in den meisten Fällen besser eine Revisionsbehandlung erfolgen statt einer chirurgischen Wurzelspitzenresektion!
Fragmententfernung
Besonders in stark gekrümmten Kanälen oder Engstellen im Kanal können schmale Handfeilen oder rotierende Feilen schnell mechanisch überbeansprucht werden und dann brechen! Feilenfrakturen sind eine der Hauptkomplikationen bei klassischen Wurzelkanalbehandlungen!
Kommt es zu einer Feilenfraktur, dann kann das Fragment nur in seltenen Fällen einfach belassen werden. Manchmal kann man sich bei der weiteren Kanalaufbereitung auch um das Fragment herumarbeiten. Endodontologen sprechen hier vom "Bypass". Oftmals muss das Fragment geborgen werden. Dazu muss das Fragment mit feinen, diamantierten Ultraschallspitzen freigelegt und dann mit speziellem Instrumentarium mit viel Feingefühl aus dem Kanal herausgeholt werden.
Moderne Feilensysteme arbeiten drehmomentbeschränkt oder mit einem speziellen Bewegungsmuster, den reziproken Bewegungen, die ein Verkanten der Feile verhindern sollen. Zusätzlich bestehen sie aus extrem flexiblen Legierungen, so dass das Frakturrisiko minimiert wird.
Perforationsdeckung
Gerade wenn ohne Vergrößerungshilfe, nicht geeignetem Instrumentarium gearbeitet wird oder die Kanäle richtig mit Zahnhartsubstanz zugewachsen sind (Obliteration) kann es sein, dass bei der Suche nach den Kanaleingängen der Pulpakammerboden perforiert wird. Bei der Präparation gekrümmter Kanäle mit zu starren Feilensystemen kann es zu einer Perforation der Kanalwand kommen.
Werden diese Perforationen nicht erkannt und behandelt, dann kommt es hier zu Beschwerden und Knochenabbau im Bereich der Perforation! Häufig werden Perforationen auch erst im Zuge einer Revisionsbehandlung entdeckt.
Bei der s.g. Perforationsdeckung wird der Defekt i.d.R. vom Inneren des Zahnes aus mit einem biokeramischen Zement verschlossen, der besonders biokompatibel ist und daher das Gewebe an der Außenseite des Defektes beruhigt.
Vitalerhaltung
Wenn durch ein Trauma ein großes Stück Zahn abbricht oder bei der Entfernung einer tiefen Karies in Pulpanähe gearbeitet wird, dann kann es zu einer Freilegung des Zahnnervs (Pulpaexposition) und zu Zahnschmerzen kommen. Früher war das ein Grund, um eine Wurzelkanalbehandlung einzuleiten.
Die moderne Endodontie versucht heutzutage, die Pulpa in solchen Fällen vital zu erhalten!
Dazu wird, falls überhaupt nötig, nur der entzündlich veränderte Anteil der Pulpa entfernt. Der restliche Teil des Pulpagewebes wird mit biokeramischen Zement abgedeckt, so dass sich die Pulpa wieder erholen kann. Der Zahn bleibt vital und damit dauerhaft stabiler als nach einer Wurzelkanalbehandlung.
Zahnärztliche Traumatologie
Zahnunfälle gehören ebenfalls mit in den Bereich der Endodontie.
Grundsätzlich werden hier Zahnfrakturen und Luxationstraumata unterschieden, wobei Luxationen eine traumatische Bewegungen des Zahnes im Zahnfach und im Extremfall auch komplett aus der Alveole heraus umfassen. Zahnfrakturen beschreiben Rissbildungen und Absprengungen von Anteilen eines Zahnes.
Zahntraumata sind können auch mit einer Fraktur des knöchernen Zahnfaches verbunden sein. Außerdem werdenim Rahmen von Kieferbrüchen ebenso oftmals Zähne traumatisch in Mitleidenschaft gezogen, so dass nach der stationären Versorgung einer Kieferfraktur auch immer eine zahnärztliche Verlaufskontrolle erfolgen sollte.
Hightech in der Endodontie -
Fast wie bei der NASA!
Mikroskop
Nach der Maxime "Man kann nur behandeln was man auch sieht" kommt bei unseren endodontologischen Eingriffen immer ein OP-Mikroskop zum Einsatz!
Unter bis zu 25-facher Vergrößerung und dank coaxialer Ausleuchtung lassen sich auch kleinste Details im Wurzelkanal erkennen!
Das ist die Grundlage für die filigrane und präzise Arbeit im Inneren des Zahnes.
Dadurch werden die Erfolgsraten endodontologischer Eingriffe deutlich gesteigert!
Maschinelle Aufbereitung
Moderne Feilensysteme werden mit speziellen Motoren betrieben. Um das Risiko von Feilenfrakturen zu minimieren, sind diese drehmomentbegrenzt. Außerdem
Wir operieren immer mit Lupenbrillen mit einer Mindesvergrößerung mit 4,5-fachem Faktor. In besonders schwer einsehbaren, filigranen Bereichen, in denen es auf jedes Detail ankommt, nutzen wir unser OP-Mikroskop, das uns eine homogene, coaxiale Ausleuchtung und eine bis zu 20-fache Vergrößerung liefert.
So entgeht uns kein Detail, denn man kann nur behandeln, was man auch sieht!
Minimalinvasive Ultraschallinstrumente
Bei diesem modernen OP-Verfahren werden die Instrumente zur Bearbeitung des Knochens durch den piezoelektrischen Effekt in Schwingung versetzt.
Die dabei erzeugten Ultraschallvibrationen sorgen für einen äußerst präzisen Schnitt durch den Knochen.
Die Ultraschallvibrationen wirken nur auf harte, kalzifizierte Strukturen. So wird nur Knochen geschnitten und Weichgewebe, Gefäße und Nerven werden maximal geschont.
Hochflexible Legierungen
Um die Weichgewebsregeneration und Wundheilung zu unterstützen eignet sich die Eigenbluttherapie besonders gut.
Direkt vor dem Eingriff nehmen wir Ihnen Blut ab, welches in einer Zentrifuge in verschiedene Fraktionen separiert wird.
Durch schonende Zentrifugation des Blutes werden die Blutbestandteile isoliert, die besonders förderlich für die Wundheilung sind, z.B. Fibrin, Blutplättchen, Wachstumsfaktoren etc.
Aus der gewonnen festen Phase dem s.g. festen plättchenreichen Fibrin (solid PRF) lassen sich Membranen und Clots formen, die über die Wunde gelegt werden können.
Mit speziellen Zentrifugenröhrchen lässt sich auch flüssiges plättchenreiches Fibrin (=liquid PRF) gewinnen. Dieses eignet sich bestens, um Weichgewebe oder Zahnfleischtaschen zu unterspritzen.
Ultraschallaktivierte Desinfektion
Bei diesem modernen OP-Verfahren werden die Instrumente zur Bearbeitung des Knochens durch den piezoelektrischen Effekt in Schwingung versetzt.
Die dabei erzeugten Ultraschallvibrationen sorgen für einen äußerst präzisen Schnitt durch den Knochen.
Die Ultraschallvibrationen wirken nur auf harte, kalzifizierte Strukturen. So wird nur Knochen geschnitten und Weichgewebe, Gefäße und Nerven werden maximal geschont.
Thermoplastische Füllung
Um die Weichgewebsregeneration und Wundheilung zu unterstützen eignet sich die Eigenbluttherapie besonders gut.
Direkt vor dem Eingriff nehmen wir Ihnen Blut ab, welches in einer Zentrifuge in verschiedene Fraktionen separiert wird.
Durch schonende Zentrifugation des Blutes werden die Blutbestandteile isoliert, die besonders förderlich für die Wundheilung sind, z.B. Fibrin, Blutplättchen, Wachstumsfaktoren etc.
Aus der gewonnen festen Phase dem s.g. festen plättchenreichen Fibrin (solid PRF) lassen sich Membranen und Clots formen, die über die Wunde gelegt werden können.
Mit speziellen Zentrifugenröhrchen lässt sich auch flüssiges plättchenreiches Fibrin (=liquid PRF) gewinnen. Dieses eignet sich bestens, um Weichgewebe oder Zahnfleischtaschen zu unterspritzen.
Biokeramische Zemente
Bei diesem modernen OP-Verfahren werden die Instrumente zur Bearbeitung des Knochens durch den piezoelektrischen Effekt in Schwingung versetzt.
Die dabei erzeugten Ultraschallvibrationen sorgen für einen äußerst präzisen Schnitt durch den Knochen.
Die Ultraschallvibrationen wirken nur auf harte, kalzifizierte Strukturen. So wird nur Knochen geschnitten und Weichgewebe, Gefäße und Nerven werden maximal geschont.